Direkt zum Inhalt

Umweltökonomie

Pfadnavigation

Umweltökonomie

Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft, privaten Haushalten und Umwelt

Natur wird durch die Wirtschaft und die privaten Haushalte verbraucht, entwertet oder zerstört. Die Umweltökonomie stellt – im Rahmen der amtlichen Statistik – die Datengrundlage für umweltpolitische Diskussionen und Entscheidungen bereit. So werden die Inanspruchnahme der Umwelt in den Bereichen Energie-, Flächen-, Rohstoff- und Wasserverbrauch, Abfallentsorgung und Luftemissionen gemessen. Auch Maßnahmen, die zum Schutz des Naturzustands ergriffen werden, fließen in die Betrachtungen ein.

Umweltökonomische Gesamtrechnungen (UGR)
Die Umweltökonomischen Gesamtrechnungen der Länder dokumentieren auf Länderebene den Verbrauch natürlicher Ressourcen. Seit 2009 sind alle Statistischen Ämter der Länder an den Umweltökonomischen Gesamtrechnungen auf Länderebene beteiligt. Durch die Darstellung und Analyse der Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft, privaten Haushalten und Umwelt bilden die Umweltökonomischen Gesamtrechnungen neben den traditionellen Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) eine weitere zentrale statistische Grundlage für wirtschaftliche und politische Entscheidungen. In Ergänzung zu den VGR wird der „Produktionsfaktor Umwelt“ quantifiziert und mit ökonomischen Größen in Beziehung gesetzt. Diese Informationen liefern auch einen wichtigen Beitrag zum aktuellen Thema Nachhaltigkeit.