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Der AK UGRdL legt neue Daten zur Umwelt vor

Primärenergieverbrauch in NRW im Jahr 2018 um 6 Prozent gesunken–Statistische Landesämter legen neue Daten und Dashboard zur Umwelt vor

Düsseldorf (IT.NRW). Der Primärenergieverbrauch betrug im Jahr 2018 in Nordrhein-Westfalen 3,7 Millionen Terajoule und war damit um 234 500 Terajoule oder 6 Prozent niedriger als 2017. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, fiel der Rückgang in NRW damit höher aus als im Bundesdurch­schnitt (–3 Prozent).

Umgerechnet auf die Einwohner des Landes lag der Pro-Kopf-Verbrauch 2018 bei 208 Gigajoule (GJ). Die bundesweit höchsten Pro-Kopf-Werte wiesen hier Brandenburg (278 GJ) und Sachsen-Anhalt (245 GJ) auf. Der niedrigste Verbrauch wurde in Berlin (73 GJ) und Thüringen (111 GJ) verzeichnet. Der überdurchschnittlich hohe Primär­energieverbrauch in NRW lässt sich auf die energieintensive Wirtschaftsstruktur zu­rückführen, in der das Verarbeitende Gewerbe stark repräsentiert ist.

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Der Primärenergieverbrauch umfasst die Energie, die für Umwandlung und Endver­brauch benötigt wird und direkt aus Primärenergieträgern wie Stein und Braunkohle, Erdöl, Erdgas, erneuerbaren Energieträgern oder Kernenergie gewonnen wird. Die Nutzung erneuerbarer Energie hat in den vergangenen 30 Jahren in allen Bundeslän­dern zugenommen, allerdings in jeweils unterschiedlichem Ausmaß: In NRW spielten erneuerbare Energien bislang keine zentrale Rolle: 2018 wurden 5,4 Prozent des Pri­märenergieverbrauchs aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen (Bundesdurch­schnitt: 13,7 Prozent).

Wie die Statistiker weiter mitteilen, waren im Jahr 2018 Biomasse (132 500 Terajoule) und Windkraft (34 600 Terajoule) die wichtigsten erneuerbaren Energieträger, aus de­nen in fast allen Bundesländern die meisten erneuerbaren Energien gewonnen wur­den. Zu Biomasse zählen die biologisch abbaubaren Anteile von Erzeugnissen, Abfäl­len und Rückständen der Land-, Forst- und Fischwirtschaft sowie der Industrie und Haushalte.

Diese und weitere interessante Informationen zum Stand der Umwelt in den Bundes­ländern hat der Arbeitskreis „Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ jetzt in einem interaktiven Dashboard zusammengestellt: www.giscloud.nrw.de/ugrdl-dashboard.html. In diesem digitalen Format können Interessierte zu zentralen Umweltthemen in verschiedenen Grafiken und Daten scrollen und mit unterschiedlichen Funktionalitäten tiefer in die Ergebnisse eintauchen.

DB_Grafik

Darüber hinaus sind die Ergebnisse einer Trendanalyse zu verschiedenen Umwelt- und Nachhaltigkeitsindikatoren in NRW und den anderen Bundesländern ab sofort auf der Internetseite des Arbeitskreises „Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ unter der Adresse https://www.statistikportal.de/de/ugrdl abrufbar.

Aktualisierung der Ergebnisse auf der Homepage

Die Tabellen unter „Eckzahlen“ wurden aktualisiert. Sie entsprechen jetzt dem Berechnungsstand Frühjahr 2021 des AK UGRdL.

Neue Veröffentlichungen auf Länderebene

Folgende Veröffentlichungen wurden in letzter Zeit von den einzelnen Statistischen Ämtern der Länder herausgegeben:

  • Baden-Württemberg
    • Die Abfallwirtschaft in Baden-Württemberg, Ausgabe 2020, Statistische Daten, Bestellnummer 2787 20001, Preis 51,00 Euro
  • Berlin
    • Umweltökonomische Gesamtrechnungen, Basisdaten und ausgewählte Ergebnisse für das Land Berlin 2019, Juni 2020, Kennziffer PV1 – j/19, kostenlos
  • Brandenburg
    • Umweltökonomische Gesamtrechnungen, Basisdaten und ausgewählte Ergebnisse für das Land Brandenburg, Juni 2020, Kennziffer PV1 – j/19, kostenlos
  • Hamburg
    • Energiebilanz und CO2-Bilanz für Hamburg 2018, September 2020, kostenlos
  • Hessen
    • Nachhaltigkeitsstrategie Hessen – Ziele und Indikatoren, Fortschrittsbericht 2020, Dezember 2020, Preis 16,00 Euro
  • Rheinland-Pfalz
    • Rheinland-Pfalz, Ein Ländervergleich in Zahlen, Statistische Analysen Nr. 53, Oktober 2020, kostenlos
  • Schleswig-Holstein
    • Energiebilanz und CO2-Bilanz für Schleswig-Holstein 2018, März 2021, kostenlos

Weitere Veröffentlichungen auf Länderebene zu Themen der Umweltökonomischen Gesamtrechnungen sowie Informationen zu Preisen und Bestellmöglichkeiten finden Sie auf der Internetseite des Arbeitskreises im Menü „Veröffentlichungen“ unter „Länderveröffentlichungen“.

Wie sie sich auf unserer Homepage zurechtfinden

Unsere Ergebnisse erreichen Sie per Menüführung oder ganz einfach beim Klicken des passenden Ikons. Zu jedem Thema finden Sie:

  • einen Auszug der Ergebnisse zu den wichtigsten Indikatoren als Internettabelle unter Eckzahlen (Diese kompakten Tabellen bieten einen kurzen Überblick über das gewünschte Thema und werden jährlich im Herbst und Frühjahr aktualisiert);
  • alle Indikatoren des AK UGRdL in vollständiger Ausführung als Excel-Tabelle unter Alle Ergebnisse (Diese ausführlicheren Tabellen enthalten alle unsere Indikatoren – meistens als lange und vollständige Zeitreihen – und bieten daher einen tiefen Einblick in die Umweltlage der Bundesländer. Sie werden jährlich im Herbst aktualisiert);
  • Grafiken zu ausgewählten Indikatoren, wenn vorhanden, unter Grafiken;
  • Die dazugehörigen Methodenbeschreibungen unter Methoden.

 

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Informationen des Arbeitskreises Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder (AK UGRdL)
Newsletter vom 20. Mai 2021

Der AK UGRdL legt neue Daten zur Umwelt vor

Primärenergieverbrauch in NRW im Jahr 2018 um 6 Prozent gesunken–Statistische Landesämter legen neue Daten und Dashboard zur Umwelt vor

Düsseldorf (IT.NRW). Der Primärenergieverbrauch betrug im Jahr 2018 in Nordrhein-Westfalen 3,7 Millionen Terajoule und war damit um 234 500 Terajoule oder 6 Prozent niedriger als 2017. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, fiel der Rückgang in NRW damit höher aus als im Bundesdurch­schnitt (–3 Prozent).

Umgerechnet auf die Einwohner des Landes lag der Pro-Kopf-Verbrauch 2018 bei 208 Gigajoule (GJ). Die bundesweit höchsten Pro-Kopf-Werte wiesen hier Brandenburg (278 GJ) und Sachsen-Anhalt (245 GJ) auf. Der niedrigste Verbrauch wurde in Berlin (73 GJ) und Thüringen (111 GJ) verzeichnet. Der überdurchschnittlich hohe Primär­energieverbrauch in NRW lässt sich auf die energieintensive Wirtschaftsstruktur zu­rückführen, in der das Verarbeitende Gewerbe stark repräsentiert ist.

PM_PEV

Der Primärenergieverbrauch umfasst die Energie, die für Umwandlung und Endver­brauch benötigt wird und direkt aus Primärenergieträgern wie Stein und Braunkohle, Erdöl, Erdgas, erneuerbaren Energieträgern oder Kernenergie gewonnen wird. Die Nutzung erneuerbarer Energie hat in den vergangenen 30 Jahren in allen Bundeslän­dern zugenommen, allerdings in jeweils unterschiedlichem Ausmaß: In NRW spielten erneuerbare Energien bislang keine zentrale Rolle: 2018 wurden 5,4 Prozent des Pri­märenergieverbrauchs aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen (Bundesdurch­schnitt: 13,7 Prozent).

Wie die Statistiker weiter mitteilen, waren im Jahr 2018 Biomasse (132 500 Terajoule) und Windkraft (34 600 Terajoule) die wichtigsten erneuerbaren Energieträger, aus de­nen in fast allen Bundesländern die meisten erneuerbaren Energien gewonnen wur­den. Zu Biomasse zählen die biologisch abbaubaren Anteile von Erzeugnissen, Abfäl­len und Rückständen der Land-, Forst- und Fischwirtschaft sowie der Industrie und Haushalte.

Diese und weitere interessante Informationen zum Stand der Umwelt in den Bundes­ländern hat der Arbeitskreis „Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ jetzt in einem interaktiven Dashboard zusammengestellt: www.giscloud.nrw.de/ugrdl-dashboard.html. In diesem digitalen Format können Interessierte zu zentralen Umweltthemen in verschiedenen Grafiken und Daten scrollen und mit unterschiedlichen Funktionalitäten tiefer in die Ergebnisse eintauchen.

DB_Grafik

Darüber hinaus sind die Ergebnisse einer Trendanalyse zu verschiedenen Umwelt- und Nachhaltigkeitsindikatoren in NRW und den anderen Bundesländern ab sofort auf der Internetseite des Arbeitskreises „Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ unter der Adresse https://www.statistikportal.de/de/ugrdl abrufbar.

Aktualisierung der Ergebnisse auf der Homepage

Die Tabellen unter „Eckzahlen“ wurden aktualisiert. Sie entsprechen jetzt dem Berechnungsstand Frühjahr 2021 des AK UGRdL.

Neue Veröffentlichungen auf Länderebene

Folgende Veröffentlichungen wurden in letzter Zeit von den einzelnen Statistischen Ämtern der Länder herausgegeben:

  • Baden-Württemberg
    • Die Abfallwirtschaft in Baden-Württemberg, Ausgabe 2020, Statistische Daten, Bestellnummer 2787 20001, Preis 51,00 Euro
  • Berlin
    • Umweltökonomische Gesamtrechnungen, Basisdaten und ausgewählte Ergebnisse für das Land Berlin 2019, Juni 2020, Kennziffer PV1 – j/19, kostenlos
  • Brandenburg
    • Umweltökonomische Gesamtrechnungen, Basisdaten und ausgewählte Ergebnisse für das Land Brandenburg, Juni 2020, Kennziffer PV1 – j/19, kostenlos
  • Hamburg
    • Energiebilanz und CO2-Bilanz für Hamburg 2018, September 2020, kostenlos
  • Hessen
    • Nachhaltigkeitsstrategie Hessen – Ziele und Indikatoren, Fortschrittsbericht 2020, Dezember 2020, Preis 16,00 Euro
  • Rheinland-Pfalz
    • Rheinland-Pfalz, Ein Ländervergleich in Zahlen, Statistische Analysen Nr. 53, Oktober 2020, kostenlos
  • Schleswig-Holstein
    • Energiebilanz und CO2-Bilanz für Schleswig-Holstein 2018, März 2021, kostenlos

Weitere Veröffentlichungen auf Länderebene zu Themen der Umweltökonomischen Gesamtrechnungen sowie Informationen zu Preisen und Bestellmöglichkeiten finden Sie auf der Internetseite des Arbeitskreises im Menü „Veröffentlichungen“ unter „Länderveröffentlichungen“.

Wie sie sich auf unserer Homepage zurechtfinden

Unsere Ergebnisse erreichen Sie per Menüführung oder ganz einfach beim Klicken des passenden Ikons. Zu jedem Thema finden Sie:

  • einen Auszug der Ergebnisse zu den wichtigsten Indikatoren als Internettabelle unter Eckzahlen (Diese kompakten Tabellen bieten einen kurzen Überblick über das gewünschte Thema und werden jährlich im Herbst und Frühjahr aktualisiert);
  • alle Indikatoren des AK UGRdL in vollständiger Ausführung als Excel-Tabelle unter Alle Ergebnisse (Diese ausführlicheren Tabellen enthalten alle unsere Indikatoren – meistens als lange und vollständige Zeitreihen – und bieten daher einen tiefen Einblick in die Umweltlage der Bundesländer. Sie werden jährlich im Herbst aktualisiert);
  • Grafiken zu ausgewählten Indikatoren, wenn vorhanden, unter Grafiken;
  • Die dazugehörigen Methodenbeschreibungen unter Methoden.

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